DermaVibes
Interdisziplinäre Akademie zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Interdisziplinäre und anwendungsorientierte Sichtweisen sind ein bedeutender Faktor bei der Entwicklung fachlicher Fähigkeiten, individueller Lösungskompetenz, Teamfähigkeit sowie der weiteren beruflichen Entwicklung in Wissenschaft oder Wirtschaft.
Das Ziel des Vorhabens ist die spezifische Förderung junger Nachwuchswissenschaftler/-innen zur Gewinnung und Anwendung interdisziplinärer, akademischer Kernkompetenzen sowie aufbauender Anwendungsbezüge im Behandlungsalltag mit Patienten oder der Initiierung und Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in Wissenschaft und Wirtschaft. Neben der Gewinnung und weiteren Profilierung von Know-how stehen ein Ausbau an Soft Skills sowie die Schaffung von Karriereperspektiven im Vordergrund. Die am Standort vorhandenen akademischen Einrichtungen der Medizinischen Fakultät und des Fachbereiches Pharmazie an der Naturwissenschaftlichen Fakultät I der Martin-Luther-Universität bieten hierbei hervorragende Bedingungen als Ausgangspunkt für die weitere Spezialisierung im Themenfeld Dermatopharmazie / Dermatopharmakolgie.
Das IADP ist seit 30 Jahren eine etablierte und bewährte Wissens- und Technologietransferstruktur an der Schnittstelle zwischen Medizin und Pharmazie. Über die Jahre aufgebaute Erfahrungen zur Nachwuchsförderung haben gezeigt, dass Impulse zur Motivation junger Nachwuchswissenschaftler/-innen individuell ausgestaltet werden müssen. Diese Individualisierung muss unterschiedliche Lebens- und Karriereperspektiven, Ausbildungsebenen und fachliche Ausrichtungen in den Blick nehmen, ohne die Basis einer akademischen Laufbahn aus dem Fokus zu verlieren. Die Expertise der handelnden Personen am Institut, ihre Lebenserfahrung in der scientific community und das entwickelte interdisziplinäre Netzwerk auch zu industriellen Partnern, ermöglicht das Erleben eines breiten Erfahrungshorizontes bei den Nachwuchswissenschaftlern/-innen. Gleichzeitig ermöglicht die Bearbeitung inhaltlich definierter Projekte in Teams flache hierarchische Strukturen, die kreatives Mitwirken aller ermöglicht und konstruktive sowie effiziente Leitungs- und Organisationsstrukturen erfahrbar machen. Die individuellen Ziele der Projektbeteiligten machen sich primär an der akademischen Entwicklung fest, gleichzeitig ermöglicht aber die Teamstruktur des Vorhabens das Erleben von kreativer Arbeitsatmosphäre und effizientem Arbeiten. Dies wiederum bildet spezialisierte Nachwuchskräfte aus, die Empathie für ihr Arbeitsumfeld entwickeln und vermitteln können. Dies sind Führungsqualitäten die nicht nur den Nachwuchskräften persönlich zugutekommen, sondern sie zu verantwortungsvollen Führungskräften für unterschiedliche berufliche Umfelder reifen lassen. Innerhalb des Projektes werden inhaltliche Themenbereich analysiert und in moderierten Teams bearbeitet. Dabei wird angestrebt unterschiedliche Fachkompetenzen und Ausbildungsebenen zu vermischen, um den Mehrwert fachlich und arbeitsorganisatorisch zu generieren. Dabei sollen Nachwuchswissenschaftler/-innen mit Ambitionen zur Promotion mit Studierenden (Stipendiaten), aber auch mit PostDocs (Habilitanden) zusammenarbeiten. Die Verknüpfung der mindestens 3 Teams soll über regelmäßige, gemeinsame Veranstaltungen, Workshops, Diskussionen, Kongressreisen usw. erfolgen. Hier sollen die wissenschaftlichen Daten diskutiert werden, Ideen ausgetauscht und kreative Ansätze für weiterführende Experimente erdacht werden.
Bewilligungszeitraum: 01.09.2025 – 30.11.2028
Gesamtausgaben: 870.763,43 Euro